RMR
Softwareentwicklungsgesellschaft mbH & Co KG

GeoCAD-OP
GeoCAD-Classic 2006
Internet-Demo


GeoCAD-Operator 3D  CAD / GIS

Programmphilosophie


Das Programm basiert auf einem objektorientierten Ansatz. Alle zu verwaltenden realen Objekte werden zentral in einer Datenbank als 3D-Datenobjekte gespeichert. Zwischen den Objekten werden in der Datenbank Referenzen aufgebaut. Jedes Objekt weiß, welche Objekte es referenziert und von welchen es referenziert wird. Dieses Netz von Beziehungen wird von GeoCAD-OP verwaltet. Durch diesen Denkansatz werden die in GIS-Systemen sonst häufigen Mehrfachspeicherungen von Daten vermieden. Da ein Objekt, samt seiner Historie, nur einmal im Datenbestand vorkommt, sind Änderungen und Fortführungen auch nur an einer Stelle und damit schnell und effizient durchführbar. Änderungen im Datenmaterial werden so automatisch an abhängige (referenzierte und referenzierende) Objekte weitergegeben. Dies schließt natürlich auch die Darstellung in CAD-Zeichnungen und 3D-Ansichten, aber auch die Umkehrung (Änderungen in der Graphik führt die Datenbank fort) mit ein.

Die Referenzen werden an den notwendigen Stellen von der Software selbständig erstellt. Es können aber auch zusätzliche Zeiger vom Benutzer angelegt und vom System mit verwaltet werden. Die Anzahl der Referenzen ist pro Objekt nicht beschränkt, so dass beliebig komplizierte referenzielle Netzwerke entstehen können. Weiter weiß das System von jedem Objekt, wann es wo von wem erzeugt bzw. später manipuliert wurde.

Ein Objekt kann mehrere Bedeutungen besitzen. Dies bietet den Vorteil gegenüber der gängigen CAD-Layerstruktur, dass beispielsweise nur eine Linie mit mehreren Bedeutungen in der CAD angezeigt wird, anstatt mehrere Linien mit identischer Lage auf verschiedenen Layern abzulegen. Weitere Objekteigenschaften wie z.B. Material, Epoche, Zustand, Lagestatus dienen zur weiteren Spezifizierung eines Objektes.

Durch das Zusammenspiel aller Daten, i.d.R. Vektordaten, Rasterdaten, Sachdaten und 3D-Modellen ersteht ein aufeinander abgestimmter Informationsumfang, der mit konventionellen Mitteln bisher niemals erreicht werden konnte.