Produktübersicht

GeoCAD-Operator 3D CAD/GIS (OP)

GeoCAD-Operator (OP) ist ein über die Jahre entwickeltes Softwarepaket für den Bau- und Vermessungs- und Maschninensteuerungsbereich. Das Programm verwirklicht die Einheit von Datenverwaltung, Berechnung, CAD und 3D Visualisierung. Zeichnungen werden auf Basis eines in der Software standardmäßig enthaltenen AutoCAD-Clones bearbeitet, 3D-Ansichten auf OpenGL-Basis. GeoCAD-OP lässt sich unter aktuellen Linux Distributionen mit Hilfe von Wine ausführen.

Programmkomponenten

Datenbank:
Zentrale Einheit von GeoCAD-OP. Hier werden alle Daten gespeichert und logisch miteinander verknüpft.

CAD:
AutoCAD-kompatibel (basierend auf einem AutoCAD-Kern, kann DWG-Formate direkt lesen und schreiben). Komfortable CAD-Funktionalität.

3D-Viewer:
– 3D-Visualisierungen
– Freie Drehung im Raum
– Darstellung von DGM und Leitungssystemen

Rechenprogramm:
Für geodätische Berechnungen und Auswertungen.

Rasterdatenverarbeitung:
Import und Georeferenzierung von Pixelbildern

GeoCAD-Operator 3D CAD / GIS Allgemeine Leistungsmerkmale in Kürze

  • Zentrale Projektverwaltung in GeoCAD-Office
  • Anlegen und Verwalten von Projekten
  • Integrierte Mitarbeiter-, Adress- und Zuständigkeitsdatenbank
  • Benutzer- und Zugriffsrechtsverwaltung bis auf Feldebene
  • Über ODBC können Daten aus externen Datenbanken gelesen werden.
  • Bei Datenänderung folgt ein automatisches Update aller abhängigen Objekte.
  • Mit jedem Objekt in der Datenbank können zusätzliche Sachdaten verknüpft werden (Videodateien, Bitmaps oder Textdateien).
  • Vielseitige Abfragemöglichkeiten der Datenbank durch Such- und Filterfunktionen
  • Anzeige von Suchergebnissen in der CAD („Highlighten“ von Objekten)
  • Elemente der Datenbank lassen sich einfach über die Funktionen Kopieren und Einfügen in einer CAD oder in einem 3D-View darstellen.
  • Die Objektdarstellung ist vom Benutzer in Abhängigkeit von Maßstab, Bedeutung, Planart und Epoche frei definierbar.
  • Einfache Listenerstellung: Sie können die Objekte, die Sie häufig benötigen, in Listen zusammenfassen, speichern und später gemeinsam bearbeiten. Dadurch ist ein schneller und unkomplizierter Zugriff auf die benötigten Daten gewährleistet.
  • Einbinden und Verwalten von Pixelbildern: Es ist möglich, gleichzeitig Vektorgraphik, Pixelbilder und digitale Geländemodelle in der CAD darzustellen.
  • Schneller integrierter 3D-Viewer zur dreidimensionalen Betrachtung in Echtzeit gerenderter Objekte z.B. Stadtmodelle, digitale Geländemodelle, Überschwemmungsgebiete oder Rohrleitungen.
  • Ausdruck erfolgt über Crystel Report-Vorlagen oder verbundene Word-Dokumente, die der Benutzer frei definieren kann.
  • Generierung von Textdateien zur Erstellung von Serienbriefen in Textverarbeitungsprogrammen.
  • Zugriff auf GeoCAD-Datenbank über Intra- und Internet möglich. Jedes GeoCAD kann sowohl Server als auch Client sein.

Programmphilosophie

Das Programm basiert auf einem objektorientierten Ansatz. Alle zu verwaltenden realen Objekte werden zentral in einer Datenbank als 3D-Datenobjekte gespeichert. Zwischen den Objekten werden in der Datenbank Referenzen aufgebaut. Jedes Objekt weiß, welche Objekte es referenziert und von welchen es referenziert wird. Dieses Netz von Beziehungen wird von GeoCAD-OP verwaltet. Durch diesen Denkansatz werden die in GIS-Systemen sonst häufigen Mehrfachspeicherungen von Daten vermieden. Da ein Objekt, samt seiner Historie, nur einmal im Datenbestand vorkommt, sind Änderungen und Fortführungen auch nur an einer Stelle und damit schnell und effizient durchführbar. Änderungen im Datenmaterial werden so automatisch an abhängige (referenzierte und referenzierende) Objekte weitergegeben. Dies schließt natürlich auch die Darstellung in CAD-Zeichnungen und 3D-Ansichten, aber auch die Umkehrung (Änderungen in der Graphik führt die Datenbank fort) mit ein.

Die Referenzen werden an den notwendigen Stellen von der Software selbständig erstellt. Es können aber auch zusätzliche Zeiger vom Benutzer angelegt und vom System mit verwaltet werden. Die Anzahl der Referenzen ist pro Objekt nicht beschränkt, so dass beliebig komplizierte referenzielle Netzwerke entstehen können. Weiter weiß das System von jedem Objekt, wann es wo von wem erzeugt bzw. später manipuliert wurde.

Ein Objekt kann mehrere Bedeutungen besitzen. Dies bietet den Vorteil gegenüber der gängigen CAD-Layerstruktur, dass beispielsweise nur eine Linie mit mehreren Bedeutungen in der CAD angezeigt wird, anstatt mehrere Linien mit identischer Lage auf verschiedenen Layern abzulegen. Weitere Objekteigenschaften wie z.B. Material, Epoche, Zustand, Lagestatus dienen zur weiteren Spezifizierung eines Objektes.

Durch das Zusammenspiel aller Daten, i.d.R. Vektordaten, Rasterdaten, Sachdaten und 3D-Modellen ersteht ein aufeinander abgestimmter Informationsumfang, der mit konventionellen Mitteln bisher niemals erreicht werden konnte.

Vermessung

Allgemeines

  • Steuerung, Auswertung und Überprüfung von Messprozessen mit direkter Darstellung in der CAD
  • Nutzung als Außendienstprogramm und graphisches Feldbuch
  • Erstellen von Bestands- und Lageplänen
  • Ausdruck von Berechnungsprotokollen über Reports oder Export dieser Reports in verschiedene Formate (z.B. Excel, Word usw.)

Auswertungen

  • Polar- und Orthogonalaufnahmen
  • Nivellements
  • Satzmessungen
  • Polygonzüge
  • Transformationen (Helmert, Affin, Bilinear, Ähnlichkeits-, Förster), Eingabe bzw. Import von Transformationsparametern
  • Koordinatenumformungen (zwischen GK-, geographischen, kartesischen, UTM- und Soldner-Koordinatensystemen)
  • Lage- und Höhennetzausgleichungen
  • Flächenberechnungen, auch massenweise über CAD mit Bildung neuer Objekte und Aufstellen des Flächenberechnungsheftes
  • Schnittberechnungen
  • Spannmaß- und Streckenkontrollen

Steuerung von Tachymetern und GPS-Geräten (Graphisches Feldbuch)

Die Messsteuerung von GeoCAD-OP bietet die Möglichkeit, ferngesteuert Messungen von Tachymetern oder GPS-Geräten auszulösen. Die gemessenen Werte werden anschließend sofort in einen Polaraufnahme-Dialog übertragen und optional in einer CAD-Zeichnung dargestellt. Da GeoCAD-OP außer auf PC’s auch auf Laptops und Pen-Computern (bzw. Touchscreen-Rechnern) lauffähig ist, können Sie GeoCAD-OP natürlich auch als graphisches Feldbuch im Außendienst nutzen.

Sobald die Daten zu GeoCAD-OP übertragen worden sind, können Sie sofort die Auswertungsmöglichkeiten (Polaraufnahme, Transformation, Streckenkontrolle, usw.) des Rechenprogramms nutzen. Der Vorteil von GeoCAD-OP gegenüber anderen graphischen Feldbüchern ist die direkte Anbindung zur Datenbank und sofortige Nutzung aller weiteren OP-Komponenten (3D-Viewer, Pixelbildverwaltung, etc.).

Voraussetzungen

  • Betriebssystem: Windows NT/95/98/ME/2000/XP
  • Geräte: Wild/Leica, Zeiss, Geodimeter, Topcon, Trimble, Ashtec
  • Rechner: PC, Laptop, Pen-Computer (Touchscreen)
  • serielle Schnittstelle
  • Datenfunk (für den „Ein-Mann-Messtrupp“)

Funktionalitäten

  • Dialog zur Angabe von Geräteeigenschaften und zur Anpassung der Schnittstellenparameter
  • Auslesen von verfügbaren Prismentypen aus dem Tachymeter
  • Prismensuche mit optionaler Angabe eines Suchfensters
  • Prismenverfolgung mit Statusanzeige (gefunden ja/nein, bzw. Suche aktiv)
  • Direkte Übertragung der Koordinaten in einen Polaraufnahmen-Dialog nach Auslösen der Messung
  • Angabe von Namensdefinitionen
  • => Automatische auf- oder absteigende Nummerierung der eingehenden Punkte
  • => Auffüllen von Punktnamen mit konstanten Teilangaben (z.B. Leit-, Folgepunkt)
  • Anzeige der gemessenen Punkte in einer geöffneten CAD und automatische Aktualisierung bei weiteren Messungen
  • Automatische Linienverbindung der gemessenen Punkte (optional)
  • Speicherung der Messdaten in der Datenbank von GeoCAD-Op
  • Angabe einer Bedeutung des zu messenden Punktes (z.B. Geländepunkt, Grenzpunkt)
  • Zusätzliche Eintragungen für Zustand, Status, Material, Genauigkeit, Gültigkeit, Entstehung möglich
  • Interaktive Bewegung der Zielachse in horizontaler und vertikaler Richtung durch Pfeiltasten, bzw. Winkeleingabe oder Ausrichtung zu einem vorgegebenen Punkt
  • Aufnahme von Querprofilen:
    • automatische Übernahme und logische Einordnung der gemessenen Werte in die Profilverwaltung von GeoCAD-OP
    • Realtime-Anzeige der gemessenen Profilpunkte in einem Quickwatch-Fenster
    • Prüfroutinen zur Kontrolle der gemessenen Daten
  • Punktabsteckung
    • nach Koordinaten
    • nach vorgegebenem Richtungswinkel und Strecke
    • relativ zu einem bekannten Punkt
    • relativ zu einer Bezugslinie

Auswertung von Senkungsmessungen

  • Verwaltung von mehrfach zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemessen Punkten
    • Trennung der Daten nach Lage-, Höhen- und Längenmessungen
    • Anzeige der jeweiligen Differenzen zur Urmessung und zur letzten Messung
    • Weitere Angaben zu Messdatum, Zuverlässigkeit, Bestimmungsart, Material, usw.
  • Berechnung und Visualisierung von
    • Zeitdiagrammen für Höhen- und Längenmessungen
    • Kippensetzungsprognosen mit logarithmischer Zeitdarstellung
    • Lagevektoren
    • Höhenvektoren zur Anzeige von Hebungen und Senkungen
  • Definierbarer Bezug für Diagrammberechnungen
    • Abwicklung auf einen Elementenzug
    • Koordinatenrechts-, bzw. -hochwert
    • Anfangs- und Endpunkt
    • ausgleichende Gerade

Profilauswertung

Erzeugung von Profilen

  • Manuelle Eingabe von Profildaten
  • Digitalisieren von Profilen zur Datenübernahme von (gescannten) analogen Plänen
  • Generieren von beliebigen Geländeschnitten aus einem DGM
  • Stationieren von Querprofilen entlang einer Achse
  • Abwicklung von Punkten auf einen vorgegebenen Elementenzug
  • Profilberechnung aus Nivellements oder Polaraufnahmen
  • Längsprofile erzeugen aus Querprofilen oder entlang ausgewählter Kanalschächte
  • Berechnung von Zeitdiagrammen (siehe Senkungsmessungen)
  • Direktes Messen von Profilen über die Tachymetersteuerung
  • Import von Profildaten über standardisierte Schnittstellen für Gewässerprofile oder über die Quick-Ein Funktion von GeoCAD-Op

Profilverwaltung

  • Automatischer Aufbau einer logischen Objekthierarchie (z.B. absteigend von einem Gewässer über die Achse, Stationen, Profile, Horizonte bis hin zu den Profilpunkten)
  • Verwaltung von mehrfach zu unterschiedlichen Zeitpunkten (Epochen) gemessen oder berechneten Profilen
  • Zuordnung beliebig vieler Horizonte zu einem Profil (z.B. zur Unterscheidung von Gewässersohle und Wasserspiegel)
  • Unterscheidung von Profilen mit relativen und absoluten Koordinaten

Auswertungen

  • Ausdünnen nach verschiedenen Kriterien
  • Verschneiden von Profilen
  • Massenberechnungen aus Querprofilen nach REB udn GAEB
  • Splitten (bei sehr langen Profilen)
  • Verlängerung von Profilen bis zu einem vorgegebenen Rand
  • Zusammensetzen von verschiedenen Profilen
  • Berechnung der mittleren Sohle und des Talwegs
  • Profile vermaschen zu einem DGM (z.B. zur Generierung eines Flussschlauch-DGM)

Darstellung

Frei definierbare Darstellungen:

  • Mit oder ohne Überhöhung des Höhenwertes
  • Mit oder ohne Freistellung
  • Zuordnung von Farben, Linienstärken, Textanschrieben und Schriftarten
  • Reihendarstellung
  • Einrichten von Koordinatengittern
  • Anzeige von beliebigen Profilpunkt-Eigenschaften
  • Definieren einer Zeitachse (auch logarithmisch)

Der GIS-Arbeitsplatz

Nahezu alle Daten und Informationen von Stadt- und Gemeindeverwaltungen besitzen einen Raumbezug, den es, ebenso wie den sachlichen Inhalt, effektiv zu nutzen gilt.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Datenbanken ermöglicht ein geographisches Informationssystem die Verknüpfung von Geometrie- und Sachdaten. Darüber hinaus können die verwalteten Informationen analysiert und grafisch dargestellt werden. Grundlage eines solchen Systems ist eine zentrale Datenbank, von der alle Arbeitsplätze ihre Informationen beziehen können. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben schnellen Zugriff auf alle relevanten Daten. Durch das Zusammenspiel aller Daten, i.d.R. Vektordaten, Rasterdaten, Sachdaten und 3D-Modellen ersteht ein aufeinander abgestimmter Informationsumfang, der mit konventionellen Mitteln bisher niemals erreicht werden konnte. Am Ende dieser Entwicklungsreihe wird ein 3D-Stadtverwaltungsmodell mit allen relevanten Informationen stehen.

Aber schon heute ist das Ergebnis der Anwendung eines GIS-Systems eine Verbesserung der Effizienz und Leistungsfähigkeit, bei gleichzeitiger Minimierung der laufenden Kosten.

Vollarbeitsplatz

Der Nutzer eines GIS-Vollarbeitsplatzes hat keine eingeschränkten Benutzerrechte, kann das System flexibel konfigurieren und auf einfache Art und Weise den geforderten Arbeitsweisen anpassen.

Administrierung

  • Anlegen von Benutzergruppen
  • Einrichten von Nutzerrechten (Ändern, Löschen, Erzeugen, Ansehen, Speichern, Darstellen, Drucken) pro Nutzer oder Benutzergruppe

Import

Beim Import werden die Daten in der Datenbank von GeoCAD-OP abgespeichert. Darüber hinaus werden Sach- und Geometriedaten automatisch logisch miteinander verknüpft, z.B. sind zu jedem Flurstück die entsprechenden Informationen wie Flur, Gemarkung, geometrische Lage und alle Grundbucheinträge bekannt. Folgende Daten können eingelesen werden:

  • ALB-/ALK- bzw. BGrund-Daten, die von der jeweiligen Vermessungsbehörde bereit gestellt werden
  • ALKIS NAS-Schnittstellen, angepasst an die jeweiligen Bundesländer
  • Kanaldaten über die ISYBAU-Schnittstelle
  • Gas-, Wasser-, Stromleitungen über die SICAD-Schnittstelle
  • Informationen zu Jagdkataster, Friedhofsverwaltung, Baumkataster, über die ASCII-Schnittstelle Quick-Ein

Konfigurationen und Anpassungen für den Auskunftsarbeitsplatz (Viewer)

  • Einfaches individuelles Anpassen der Symbolleisten
    z.B. Hinzufügen eigener Buttons zum Aufruf beliebiger Befehle
  • Hinterlegung von Luftbildern und Karten
  • Definieren von Datentabellen pro Objekttyp
  • Einrichten einer Darstellungsdefinition
  • => Anzeige von Objekten in Abhängigkeit von deren Eigenschaften
  • Formulieren und Abspeichern von Datenbankabfragen
  • Erstellung von Übersichtszeichnungen, aus denen detailliertere Zeichnungen für den entsprechenden Bereich geöffnet werden können
  • Anhängen von Bildern, Videodateien oder sonstigen Dokumenten an beliebige Datenbank-Objekte
  • Gestaltung von Rahmen und Legenden für den Ausdruck

Auskunftsarbeitsplatz

Der Benutzer dieses Arbeitsplatzes kann alle Informationen abrufen, selektieren und auswerten. Je nach Vergabe der Nutzerrechte für einen Anwender kann die Änderung von Sachdaten für bestimmte Bereiche erlaubt werden. Eine Veränderung der geometrischen Informationen ist jedoch nicht möglich.

  • Intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche
  • Einfaches Ein- und Ausblenden von Informationen über die Werkzeugleiste z.B.: Flurstücke, Gebäude, Kanal, Wasser, Bebauungsplan,…
  • Unmittelbare Abfrage von Sachdaten über Doppelklick (Dialog- und Tabellenform)
  • Präsentation von Sachdaten über Doppelklick in der CAD
  • Automatisches Nachführen der CAD bei Datenänderungen
  • Dokumente, Bild- und Videodateien können zu allen Objekten gespeichert werden
  • Automatisches Suchen und Hervorheben von Objekten in der CAD:
    • – Eigentümer von Flurstücken
    • – Straßen
    • – Kanalschacht/ -haltung
    • – usw.
  • Einfaches Drucken und Plotten von Kartenausschnitten in verschiedenen Maßstäben (Automatische Rahmengenerierung)
  • Flächenverschneidung mit Anzeige von betroffenen Eigentümern und Auflistung der Flächengrößen der ursprünglichen Flurstücke und der neu erzeugten Flächen

Kanal- u. Rohrleitungsbau

  • Import von Kanaldaten über
    • die ISYBAU-Schnittstelle (auch XML)
    • die ASCII-Schnittstelle Quick-Ein
  • Einfaches Erzeugen neuer Haltungen durch
    • Eingabe der Schachtnamen
    • Picken von Punkten in der CAD zwischen denen die Haltung erzeugt werden soll
  • Darstellung des Kanalsystem in der CAD mit Lageplan oder hinterlegten Luftbildern
  • Automatische Darstellung von Schäden in der CAD
  • Durch Doppelklick auf einen Schacht, werden die Informationen aus der Datenbank aufgerufen und können direkt bearbeitet werden.
  • Bilder, Videos oder sonstige externe Dokumente können zu den Schächten und Haltungen gespeichert werden
  • Erweiterbare Schlüsseltabellen für:
    • Kanal Statistik
    • Gerinneformen
    • Haltung Profilarten
    • Haltung Kanalarten
    • Wasserarten
    • Abwasserarten
    • Wasserschutzzonen
    • Bodenarten
    • Grundwasserabstandsarten
  • Listen aller Schächte und Haltungen
  • Darstellung von Schächten im Querschnitt
  • Automatische Erzeugung und Darstellung von Längsprofilen
  • Darstellung des gesamten Systems im 3D Viewer
  • Hinterlegung von digitalen Geländemodellen, so dass die Lage des Kanalsystems zum Gelände betrachtet werden kann

Apparatus

Allgemeines

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der RWE Power AG wurde von der RMR eine Software entwickelt, die den gesamten Tagebau in Quasi-Echtzeit als 3D-Modell abbilden soll und dafür als Datenerfassung- und Unterstützungssoftware für die jeweiligen Anwender dient. Für die

  • Bagger
  • Absetzer und
  • Bänder

wurde jeweils ein Softwaremodul erstellt, das dies ermöglicht.

Systembeschreibung

Auf dem Schaufelrad-Ausleger oder dem Ausleger und den Pylonen befinden sich Kombinationen aus Sensoren zur Messung von Positionen und Orientierungen aus GNSS-Antennen und einem Neigungssensor oder alternativ mit mindestens drei GPS-Antennen und -Empfängern. Zur Sicherung der Verfügbarkeit von GNSS-Signalen können auch mehr als drei GNSS-Antennen eingesetzt werden.

Nachdem das Sensorsystem einmal eingemessen und kalibriert wurde, kann es danach in Echtzeit seine Messungen, Anzeigen und Berechnungen durchführen

Der Fahrer kann die Bildschirmdarstellungen des Einsatzplanes, des 3D-Modells oder der Schnittdarstellung zur Ansicht wählen. Innerhalb dieser wiederum kann er beliebig zoomen oder vordefinierte Ansichten einstellen.

Während der Arbeit mit dem Großgerät, wird das 3D-Modell permanent fortgeführt, die Masse berechnet, die Daten an die Bänder weitergegeben und, falls gewünscht und eingestellt, an einen zentralen Server übermittelt, wo die entsprechenden Daten gespeichert und unternehmensweit zur Verfügung gestellt werden.

Das System ist als Einzelplatz- oder Client-Server System konfigurierbar.

Visualisierungen

3D Viewer

  • Der 3D-Viewer ermöglicht beliebige Bewegungen und Ansichten im dreidimensionalen Raum während der Fahrt.
  • Im 3D-Viewer werden folgende Daten angezeigt:
    • Digitales Geländemodell
    • Bagger mit allen relevanten Gelenken und Schaufelrad
    • Hindernisse
    • Abstände des Schaufelrads zum Gelände, Hindernissen und Bandstraßen

    Lageplan in einer CAD

    • Anzeige von beliebigen CAD-Lageplänen im DWG-, DXF-, SHP- oder DGN-Format.
    • Ein- und Ausblenden von digitalen Geländemodellen.
    • Einfärben der Höhendifferenzen zwischen Soll- und Ist-Modell nach einer einstellbaren Skala zur besseren Dokumentation des Erreichten.
    • Umschaltung zwischen Lageplan, 3D-View und Schnitt jederzeit möglich

    Abstandsrechnungen

    Das auf dem IPC arbeitende GeoCAD berechnet fortlaufend die Abstände zwischen Schaufelrad und mehreren Gelände-Elementen.

    Diese Elemente sind:
    Ist- & Soll-Oberflächen für den Abbau, mit Planum, Böschungen, und Fahrrampen

    • Hindernisse, insbesondere Entwässerungs-Brunnen
    • Linienzüge, insbesondere Bandstraßen (aktuell abfördernde oder geplante) und Böschungskanten
    • Die Abstände, zum Sollgelände und zum nächsten Hindernis, werden zerlegt in Komponenten, die der Fahrer auch tatsächlich steuern kann (V, Z, L, R, Auf, Ab). Auf diese Weise erkennt der Fahrer die verbleibenden Strecken in jeder Bewegungsrichtung.
    • Warnung bei Unterschreitungen
    • Die Höhe des tiefsten Punktes am Rad über NN wird zudem ständig angezeigt.

    Einrechnung von Fahrrampen

    Für einen anstehenden Sohlenwechsel kann der Baggerfahrer mit GeoCAD eigenständig eine von der Tagebau-Planungsabteilung vorgegebene Fahrrampe ins Soll-Gelände einrechnen lassen.

    Hierzu genügt es, zwei Punkte aus der Planzeichnung im realen Gelände mit dem Schaufelrad anzufahren, diese durch Positionieren des Schaufelrades abzustecken und eine Soll-Längs

    Durch Auswertung der beiden gemessenen Punkte sowie Vorgabe einer Anrampungsneigung kann jede gewünschte Rampe, samt links- und rechtsseitiger Böschung hergestellt werden.

    Das Programm berechnet automatisch den Übergang von einem Geländemodell zu einem zweiten angewählten Zielmodell und fügt beide mit dem für die Rampe berechneten Modell zu einem neuen Soll-Gelände zusammen.neigung auszuwählen.

    Technischer Ablauf bei zwei Steuerständen

    • Die Installation auf einem Bagger umfaßt bis zu zwei IPCs. Dies ist vorgesehen, falls ein Großgerät zwei Führerstände besitzt.
    • Sind zwei installiert, so können sie über eine Netzwerk-Verbindung auf eine gemeinsame DB zugreifen und „in realtime“ Daten austauschen.
    • Wenn das GNSS-System keine orientierte, georeferenzierte bewegte Plattform darstellt, kann entweder ein zusätzlicher Positionierungs-PC mit GC-Apparatus darauf, alle notwendigen Berechnungen übernehmen und an den IPC weitergeben oder der IPC fführt sie bei entsprechender Leistungsfähigkeit als eigenes, zweites Programm selbst aus.
    • Somit stellt sich z.B. der eine PC dem anderen als GPS-Empfänger dar und sendet ihm NMEA-Nachrichten; d.h. der reale GPS-Empfänger muss nur an einen der beiden PCs angeschlossen werden.
    • Unter den Anzeigen für den Baggerfahrer findet sich auch eine zur Signalisierung der GPS-Positionsqualität. Diese wird ständig überwacht.

    Weiterentwicklung der Software

    • Das System ist in der Lage, nicht nur Steuerhilfen und -Warnungen auszugeben, sodern die erkannten Abweichungen auch in Steuersignale umzuwandeln und diese auszugeben. Auf dieser Basis ist die autonome Fahrweise eines Großgerätes bereits an einem Prototypen erfolgreich getestet worden.
    • Ziel des hier entwickelten Systems ist deshalb auf Dauer der mannlose Tagebau.

    Digitales Geländemodell

    Allgemeines

    • Verschiedene Vermaschungsalgorithmen
    • Umfangreiche Prüfroutinen vor der Vermaschung und einstellbare Autokorrekturfunktionen (z.B. zur Überprüfung auf kreuzende Zwangsseiten)
    • Automatisches Ausdünnen von Laserscan-Daten (mehrere Milliarden Punkte!) nach vorgegebenen Genauigkeitsstufen
    • Realtime 3D-Visualisierung der erzeugten DGM für ein beliebig großes Gebiet

    Auswertungen

    • Zerlegung, Verschneidung, Verschmelzung und Verfeinerung von DGM
    • Massenermittlung mit optionaler Ausgabe eines Berechnungsprotokolls
    • Generierung von Differenzen-DGM und Massenberechnung
    • Berechnung und Darstellung von Höhenlinien
    • (ausgerundete Höhenlinien schneiden sich nie)
    • Berechnung beliebiger Geländeschnitte -> auch durch mehrere DGM gleichzeitig
    • Nachträgliche Ermittlung und Einrechnung von Bruchkanten
    • Ermittlung von Höhenabständen zwischen alternativ gemessenen Punkten und einem erzeugten DGM
    • Ausschneiden von Teilbereichen zu einem neuen DGM

    Darstellung

    • Realtime-Rendering und Visualisierung im 3D-Viewer und in der CAD
    • Freie Bewegung im Raum (Zoom, Pan, Rotation, „WalkTrough“-Funktion)
    • Gleichzeitige Darstellung mehrerer DGM
    • Einfärben der DGM in Abhängigkeit der Höhe
    • Hinterlegen von Pixelbildern (z.B. Orthophotos)

    Schnittstellen

    Frei definierbare Darstellungen:

    • Mesh2D
    • DWG, DXF, DGN
    • Ein- und Ausgabe in beliebigen spaltentreuen ASCII-Formaten über die konfigurierbare Schnittstelle Quick-Aus

    Rasterdatenverarbeitung

    • Import und Export von Rasterdaten (Pixelbildern) in 60 verschiedenen Formaten (z.B. JPEG, BMP, TIF, GIF)
    • Georeferenzierung der Daten
      • Manuelle Eingabe oder Picken der Passpunktkoordinaten im Bild
      • Import von Passpunktkoordinaten über TFW-Dateien
      • Massenhaftes Einlesen von Pixelbildern über Kartenwerksdateien (ASCII-Dateien, die Informationen zu den einzulesenden Bildern enthalten)
      • Auswertung der Bildnamen zur automatischen Kartenwerkserstellung und Georeferenzierung
    • Integrierter Bildbetrachter mit Zoomfunktion und extra Lupe
    • Hinterlegen von georeferenzierten Bildern in einer CAD-Zeichnung
    • Separates Aus- und Einschalten von hinterlegten Bildern
    • Verschiedene Einstellungen zur Überblendung, Verdeckung und Farbmischung von übereinanderliegenden Pixelbildern
    • Automatisches Umschalten der Pixelbildanzeige in Abhängigkeit vom Zoomfaktor möglich durch individuelles Einrichten einer Bildverwaltung
    • Ausschneiden von Pixelbildbereichen, Abspeicherung als neues Pixelbild möglich
    • Ändern von Pixelbildern
      • Rotieren, Strecken, Despectle, Invertieren
      • Zeichnen von Texten, Linien, Kreisen in Rasterform
    • „Absenken“ von Vektorzeichnungen in Pixelbilder mit beliebiger Auflösung
    • Abfrage und Vektorisierung von Flächen im Pixelbild

    Wasserwirtschaft

    • Erzeugung von digitalen Geländemodellen
    • Import von Gewässerprofildaten
    • Generierung von Flussachsen
    • Ausgefeilte Erstellung von Geländemodellen für das Gewässerbett aus Querprofilen (Flussschlauchgenerator)
    • Verlängerung und Interpolation von Gewässerprofilen
    • Schnittstelle zu hydraulischen Berechnungsprogrammen
    • Erstellung von Höhenmodellen für den Wasserspiegel
    • Bestimmung von Überschwemmungsgrenzen
    • Erstellung von Überschwemmungskarten
    • interaktives Einblenden des Wasserspiegels mit den Überschwemmungsgrenzen in das DGM
    • Hinterlegung von Rasterdaten (z.B.Übersichtskarten,Orthophotos etc.)
    • In einem sogenannten Quick Watch-Fenster werden die Gewässerprofile angezeigt, sobald man mit der Maus in der CAD über ein Profil (in der Draufsicht) fährt.
    • Schnittstellen
      • Import von ASCII-Dateien über die Quick-Ein-Funktion
      • Import über standardisierte Schnittstellen für Gewässerprofile
        • Export/Import von REB- und WSPWIN-Profilen
        • QME1,QME2
        • QSTD

    Flächendeckende dynamische Verdichtungskontrolle (FDVK)

    Allgemeines

    Das von der RMR entwickelte satellitengestützte Steuerungs- und Dokumentationssystem beruht auf der Realtime-Positionierung mittels GPS. Die Hard- und Softwarekomponenten ermöglichen bei diesem System die Aufzeichnung von zurückgelegten Wegstrecken und das selbstständige vollautomatische Abfahren einer zuvor eingegebenen Trasse. Darüber hinaus werden alle Verdichtungsdaten mit den entsprechenden Positionsdaten dokumentiert und grafisch aufbereitet.

    Die Software kann ebenso wie die Hardwarekomponenten schnell auf individuelle Ansprüche abgestimmt werden. Sie kann über die Auswertung der GPS-Daten hinaus auch Steueraufgaben übernehmen.

    Beim automatisierten Abfahren entlang einer vorgegebenen Trasse analysiert die Software alle Daten und deckt eventuelle Widersprüche zwischen geplanter Trasse und dem technisch möglichen Fahrweg der Walze auf. Gleichzeitig berechnet das Programm eine alternative Fahrstrecke, die der geplanten Trasse bestmöglichst angepasst ist.

    Hardware

    Die Hardware wird von der RMR passend zur jeweiligen Aufgabe ausgesucht. Hier können Panel-PC oder getrennte Systeme, d.h. ein Industrie-PC mit abgesetztem Monitor eingesetzt werden.

    Es ist dem Kunden jedoch freigestellt, eigene Hardwar einzusetzen. Die IPC müssen derzeit folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen:

    IPC

    • Min. 2 Kerne
    • Min 2 GB RAM, besser 4
    • 2 x RS232 oder entsprechend über USB
    • 15″ Dislay

    GNSS

    • RTK-fähig
    • NMEA-Ausgabe auf der RS232

    Verdichtung

    • Ausgabe der Werte an GeoCAD über Ethernet oder CAN-Bus, oder
    • Ausgabe analoger Spannungswerte und Umwandlung der Werte in OMEGA-Werte oder EVIB-Werte entsprechend den Vorgaben der Firma BOMAG

    Leistungsmerkmale in Kürze

    Die RMR bietet auf dieser Grundlage die folgenden Leistungen an:

    • Komplette universelle Hardware- und Softwarelösung für die FDVK auf Wunsch lieferbar.
    • Auch unabhängig vom Walzenhersteller auf mehreren Walzentypen zu verwenden.
    • Flächendeckende Erfassung aller Verdichtungswerte, 3D-Positionen, Messzeiten und anderer Maschinenparameter.
    • Volle GeoCAD-OP Funktionalität mit Datenbank, interner CAD und 3D-Viewer, auch auf der Walze (falls gewünscht).
    • Aufzeichnung beliebiger Fahrwege. Keine Bahneinteilung oder Einhaltung der Bahn mehr notwendig.
    • Graphische Dokumentation der Fahrwege in 2D und 3D schon während der Fahrt.
    • Hinterlegen von digitalen Plänen in Raster- oder Vektorform zur Orientierung für den Walzenfahrer.
    • Flächenhafte farbliche Darstellung für die Anzahl der Überfahrten.
    • Suche und Anzeige von noch nicht verdichteten Flächen.
    • Generierung von digitalen Geländemodellen aus den aufgenommenen 3D-Werten.
    • Massenberechnung aus den aufgebauten digitalen Geländemodellen, zur Abrechnung verwendbar.
    • Statistische Auswertung der aufgezeichneten Daten (Kontrolle der gewalzten Flächen, Verdichtungsfehler usw.).
    • Sehr gutes Preis / Leistungsverhältnis.

    Normbasierte Austauschschnittstelle

    ALKIS / AFIS / ATKIS (3A)

    • Import der AAA Daten über die NAS Schnittstelle
    • AAA konforme Darstellung nach Signaturenkatalog. Flächenförmige, linienförmige und punktförmige Darstellungsdefinitionen des Signaturenkatalogs sind hinterlegt.
    • Päsentation der AAA Daten im AutoCAD kompatiblen DWG-Format

    Funktionalitäten

  • Verwendung verschiedener Koordinatensysteme
    • Die in den Bundesländern definierten Koordinatensysteme werden komplett unterstützt.
    • Direkte Übertragung der ETRS89 Koordinaten in ein für CAD Systeme brauchbares Format.
    • CAD Systeme arbeiten rechtwinklig karthesisch. ETRS89 hat einen Massstabsfaktor in Nord/Süd-Richtung. Das Arbeitssystem führt eine Gauss/Krüger Transformation auf dem ETRS89 Ellipsoid durch.

      • Koordinaten in ETRS89 werden zum Punkt ebenfalls im Arbeitsreferenzsystem gespeichert.
      • Koordinaten die im Arbeitsreferenzsystem ermittelt werden, werden im Hintergrund auch im ETRS89 abgespeichert.
    • NAS Objekte werden in der Datenbank abgelegt und mit den entsprechenden CAD-Elementen verknüpft. Die Geometriethemen des GeoInfoDok 6 werden berücksichtigt.

    Vorteile

    • Sie arbeiten weiter in Ihrer „gewohnten“ Umgebung.
    • Nutzen Sie Zeichnungen im DWG Format. Entweder in AutoCAD oder in der internen CAD von GeoCAD-OP.

    GeoCAD-Apparatus

    Diese Version der Software besteht aus den drei Softwaremodulen für Bagger, Bänder und Absetzer sowie einer Clientanwendung zur Überwachung der Maschinen, die mit einem der drei Module ausgerüstet sind. Für die Maschinensteuerung dient OP als Basissoftware, dessen Komponenten je nach Bedarf eingesetzt werden können.

    Weitere Informationen

    Basierend auf einer speziell konfigurierten Version von GeoCAD-OP kann mit den Modulen für Maschinen und Apparate Maschinenmonitoring und auch -Steuerung betrieben werden. Da diese Module auch einen reinen Positionierungsapperat umfasst, erhielt die Version des vorliegenden Namen.
    Die Apparatus-Module beinhalten immer den RMR-CAD-AutoCAD-Klone. Sie sind nicht auf AutoCAD selbst lauffähig. Alle anderen Module sind in dieser Variante der Software enthalten, damit ggfls. darauf zurückgegriffen werden kann.

    In jeder Variante ist sowohl ein 3D-Viewer, die Datenbank, die CAD zur Ansicht von Plänen und eine Schnittdarstellung vorhanden, zwischen denen hin- und her geschaltet werden kann.

    GeoCAD-Classic

    Hierbei handelt es sich um eine Softwarelösung mit Fachschalen für den Bau- und Vermessungsbereich, die wir sowohl auf AutoCAD-Basis als auch auf einer eigenständigen AutoCAD kompatiblen CAD anbieten. GeoCAD Classic ist modular aufgebaut und kann auf Ihre Aufgabenbereiche abgestimmt werden.

    Im Folgenden sehen Sie eine Übersicht aller erhältlichen Module mit den entsprechenden Funktionen:

    GeoCAD-Classic-G

    Leistungsmerkmale

    • Koordinaten ein- und auslesen über frei formatierbare ASCII-Dateien (Quick-Ein-Schnittstelle)
    • Automatischer Punktauftrag mit oder ohne Punktnummern und Höhen, Signaturen und Linienverbindungen
    • Wahlweises Einfügen / Freistellen von Signaturen während des Linienzeichnens
    • Sammeln von Zeichnungselementen zu Auswahlsätzen
    • Zoom, Pan, Ebenenwechsel, Linientyp- und Signaturwechsel während des Zeichnens
    • Automatisches Zeichnen von Mauersignaturen, Zäunen , Hecken, Wällen und anderen linienbegleitenden Signaturen
    • Flächen füllen / färben mit Solids oder wählbaren Schraffurmustern innerhalb von geschlossenen Polylinien
    • Automatisches Zeichnen von Böschungssignaturen (verschiedene Böschungstypen definierbar), auch an Bögen und (ausgerundeten) Polylinien
    • Schraffuren mit oder ohne Freistellung
    • Berechnung und Eintrag von Spannmaßen
    • Orthogonalbemaßung mit Erkennung bereits vorhandener Linien
    • Polarbemaßung in verschiedenen, frei wählbaren Winkelmaßsystemen
    • Maßstabsumstellung bei Konstanthaltung von Schrift- und Signaturgröße. Wahlweise für ausgewählte Zeichnungselemente unterschiedliche Maßstabsverhältnisse.
    • Automatische Punktnummernvergabe
    • Automatisches Erzeugen einer Legende mit den in der Zeichnung benutzten Symbolen/Linientypen und deren Bedeutung
    • Planartumstellung (Karte – Riss bzw. Riss – Karte) – Weitere auf Anfrage
    • Umstellung der Textgröße und Signaturen relativ zum graphischen Zeichnungsinhalt (Maßstabsumstellung)
    • Automatisches Freistellen von Punktnummern- und Höhenbeschriftung
    • Orthogonal- und Polaraufnahme mit optionalen Linienverbindungen
    • Lotkonstruktion und Klotoiden
    • Flächenberechnung mit automatischer Erkennung eines Flurstückes, Seitenkontrolle und Berechnungsprotokoll
    • Automatische Profilgenerierung nach Lage und Höhe
    • Generierung von beliebig gedrehten frei definierbaren Rahmen mit und ohne Koordinatenbeschriftung. Drehwinkel von Texten und Attributen werden zu jedem eingefügten Drehrahmen individuell gespeichert
    • Generierung von Firmenköpfen / Koordinatengittern und -linien. Attribute werden beim Generieren des Rahmens automatisch gefüllt

    Besonderheiten

    • GeoCAD-Classic ist eine Zusatzapplikation zu AutoCAD ooder der eigenen CAD. Daher kommen alle Eigenschaften von AutoCAD auch GeoCAD-Classic zugute:
      • Beliebig viele Punkte darstellbar, die Anzahl ist nur beschränkt durch die verfügbare Festplattenkapazität
      • Unbeschränkte Anzahl von Ebenen, Linientypen, Schraffurmuster, Schriftarten, -höhen, -neigungen und -winkel etc. (auch selbst definierbar)
      • Beliebiger Zeichnungsmaßstab bei Echt-Koordinatenwerten (keine Kürzungen usw. notwendig)
      • Blattschnittlose Speicherung der Zeichnungen bzw. Karten
      • Vollwertige Z-Koordinaten für Punkte, Linien, Bögen, Flächen

    Schnittstellen

    • DXF
    • ASCII
    • Übernahme und Abgabe von Punkten an die Katasterverwaltung
    • Koordinatenübernahme verschiedener externer Berechnungsprogramme
    • Beschriebene, einfach zu bedienende, allgemeine Punkteinleseschnittstelle (Quick-Ein)

    GeoCAD-Classic-STR1

    Leistungsmerkmale

    • Berechnung und Zeichnung beliebiger Kombinationen von Geraden, Bögen und Klotoiden
    • Digitalisierung einer Freihandlinie mit anschließender automatischer Berechung optimaler Elementenfolgen aus Geraden, Bögen und Klotoiden
    • Einrechnen von tangentialen Bögen an Geraden und Bögen mit wahlweiser Anpassung der Anschlusselemente
    • Option: Zwei feste Radien oder Radienverhältnisse
    • Stationierung von Elementenfolgen mit gleichzeitiger Löschung der alten Stationierung und selbständigem Zusammenstellen der Elemente
    • Darstellung gemäß RE85
    • Transformation von Punkten auf eine Achse
    • Einrechnen von tangentialen Bögen, S-Bögen, Eilinien, Klotoiden, Korbbögen
    • Achskleinpunktberechnung
    • Vorliegen der Klotoide als Zeichnungselement, dadurch:
      • Weiterverarbeitung mit AutoCAD-Befehlen und Schnittbildung (auch mit Splines) ohne Zusatzprogramm möglich
    • Stationierung mit Aufbau einer Stationsdatenbank
    • Stationsbeschriftung nachträglich änderbar
    • Änderungen der Breite in der Stationsdatenbank
    • Erstellen von Regelquerschnitten durch einfache zeichnerische Darstellung (Konstruktion) und anschließender Definition der Sachbedeutung
    • Verknüpfung der Regelquerschnitte mit der Stationsdatenbank
    • Anlegen des Deckenhöhenbuches durch Verknüpfung mit der Stationsdatenbank
    • Breitenberechnung der einzelnen Regelquerschnittselemente pro Station
    • Festlegen der Querneigungen und Eintrag in das Deckenhöhenbuch
    • Generierung des Krümmungsbandes gemäß der in der Datenbank eingetragenen Trassierungselemente
    • Generierung des Querneigungsbandes gemäß der eingetragenen Querneigungen für beide Fahrbahnränder
    • Generieren von Neigungskeilen
    • Konstruktion von Kreisverkehren mit beliebig vielen Zufahrten
    • Automatisches Konstruieren von Einmündungen inkl. kleinem und großen Tropfen, Dreiecksinseln, Linksabbiegerspur und Verziehung
    • Paralleles Versetzen von Linienzügen (z.B. Achsen zur Konstruktion der Fahrbahnränder)

    Besonderheiten

    In Verbindung mit dem Digitalen Geländemodell (Module GeoCAD-Classic-DG1 bis 4) haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, Höheninformationen auszuwerten:

    • Festlegung von Längs- und Querschnitten durch Verschneiden mit dem digitalen Geländemodell
    • Übernahme der Höhen aus dem Längsschnitt
    • Einfügen der Regelquerschnitte in die bereits gezeichneten Geländequerschnitte
    • Übernahme der Höhen aus den Querprofilen in das Deckenhöhenbuch
    • Gradientenkonstruktion im gezeichneten Längsprofil mit Kuppen- und Wannenausrundung und Darstellung im Lageplan
    • Ergänzung des Längsschnittes mit den Entwurfshöhen
    • Übernahme der Gradientenhöhen aus dem Längsschnitt in das Deckenhöhenbuch
    • Schieben der Regelquerschnitte auf die Gradientenhöhen
    • Verschneiden der Regelquerschnitte mit dem Geländehorizont in den Querprofilen

    GeoCAD-Classic-STR2

    GeoCAD-Classic-DG1

    Module

    – GeoCAD-Classic-DG1
    Modul zur Dreiecksvermaschung von Punkthaufen

    – GeoCAD-Classic-DG2
    Modul zur Höhenlinieninterpolation und -beschriftung

    – GeoCAD-Classic-DG3
    Modul zur Massenberechnung aus Differenzen-DGM’s

    – GeoCAD-Classic-DG4
    Profilgenerierung aus Geländeschnitten

    Leistungsmerkmale

    • Automatische Dreiecksvermaschung von beliebig angeordneten Punkthaufen oder aus 3D-Polylinien
    • Berücksichtigung von Bruchkanten und Innenrändern (Aussparungsflächen)
    • Interaktive Bearbeitung des DGM ohne erneuten Aufruf des Vermaschungsalgorithmus möglich, da das DGM als 3D-Fläche in AutoCAD vorliegt
    • Erzeugung von schattierten Darstellungen auf dem Bildschirm durch die Render-Funktion von AutoCAD
    • Getrennte Darstellung und Bearbeitung von verschiedenen Epochen bzw. Horizonten innerhalb einer Zeichnung
    • Beliebige projektive Ansichten (auch Zentral-Perspektiven) mittels AutoCAD
    • Dreiecksmaschen nach Höhe oder Neigung einfärben
    • Bestimmung von beliebigen Durchstoßpunkten durch das Gelände
    • Massenermittlung mittels Prismenmethode mit einem Bezugshorizont über beliebig wählbaren Maschen innerhalb eines Umrings, der nicht notwendigerweise aus Dreiecksseiten zusammengesetzt sein muss
    • Bildung von Differenzen verschiedener Geländemodelle:
      • Ermittlung von Massen u. Dicken von Erdschichten
      • Berechnung und Anzeige von Auf- und Abtrag, z.B. bei Kiesgruben und Mülldeponien in verschiedenen Farben
    • Automatisches Generieren von Höhenschichtlinien, die gruppenweise in Ebenen abgelegt werden
    • Erzeugung von beliebigen anderen Isolinien z.B. Isobaren oder Isothermen
    • Generierung von beliebigen Längs- und Querprofilen z.B. entlang einer Achse
    • Festlegung des Aussehens der Profile (Profilköpfe / Art der Beschriftung, Zahl der Horizonte, Lage der Bezugslinie usw.) durch den Benutzer in einer Prototypzeichnung
    • Definition beliebig vieler Profilprototypen
    • Die erzeugten Profile liegen als Zeichnung innerhalb von AutoCAD vor und können daher individuell nachbearbeitet werden

    Schnittstellen

    • Ableitung der Profile aus ASCII-Dateien, daher Übernahme von Profildaten aus anderen Systemen leicht realisierbar

    GeoCAD-Classic-DG2

    Module

    – GeoCAD-Classic-DG1
    Modul zur Dreiecksvermaschung von Punkthaufen

    – GeoCAD-Classic-DG2
    Modul zur Höhenlinieninterpolation und -beschriftung

    – GeoCAD-Classic-DG3
    Modul zur Massenberechnung aus Differenzen-DGM’s

    – GeoCAD-Classic-DG4
    Profilgenerierung aus Geländeschnitten

    Leistungsmerkmale

    • Automatische Dreiecksvermaschung von beliebig angeordneten Punkthaufen oder aus 3D-Polylinien
    • Berücksichtigung von Bruchkanten und Innenrändern (Aussparungsflächen)
    • Interaktive Bearbeitung des DGM ohne erneuten Aufruf des Vermaschungsalgorithmus möglich, da das DGM als 3D-Fläche in AutoCAD vorliegt
    • Erzeugung von schattierten Darstellungen auf dem Bildschirm durch die Render-Funktion von AutoCAD
    • Getrennte Darstellung und Bearbeitung von verschiedenen Epochen bzw. Horizonten innerhalb einer Zeichnung
    • Beliebige projektive Ansichten (auch Zentral-Perspektiven) mittels AutoCAD
    • Dreiecksmaschen nach Höhe oder Neigung einfärben
    • Bestimmung von beliebigen Durchstoßpunkten durch das Gelände
    • Massenermittlung mittels Prismenmethode mit einem Bezugshorizont über beliebig wählbaren Maschen innerhalb eines Umrings, der nicht notwendigerweise aus Dreiecksseiten zusammengesetzt sein muss
    • Bildung von Differenzen verschiedener Geländemodelle:
      • Ermittlung von Massen u. Dicken von Erdschichten
      • Berechnung und Anzeige von Auf- und Abtrag, z.B. bei Kiesgruben und Mülldeponien in verschiedenen Farben
    • Automatisches Generieren von Höhenschichtlinien, die gruppenweise in Ebenen abgelegt werden
    • Erzeugung von beliebigen anderen Isolinien z.B. Isobaren oder Isothermen
    • Generierung von beliebigen Längs- und Querprofilen z.B. entlang einer Achse
    • Festlegung des Aussehens der Profile (Profilköpfe / Art der Beschriftung, Zahl der Horizonte, Lage der Bezugslinie usw.) durch den Benutzer in einer Prototypzeichnung
    • Definition beliebig vieler Profilprototypen
    • Die erzeugten Profile liegen als Zeichnung innerhalb von AutoCAD vor und können daher individuell nachbearbeitet werden

    Schnittstellen

    • Ableitung der Profile aus ASCII-Dateien, daher Übernahme von Profildaten aus anderen Systemen leicht realisierbar

    GeoCAD-Classic-DG3

    Module

    – GeoCAD-Classic-DG1
    Modul zur Dreiecksvermaschung von Punkthaufen

    – GeoCAD-Classic-DG2
    Modul zur Höhenlinieninterpolation und -beschriftung

    – GeoCAD-Classic-DG3
    Modul zur Massenberechnung aus Differenzen-DGM’s

    – GeoCAD-Classic-DG4
    Profilgenerierung aus Geländeschnitten

    Leistungsmerkmale

    • Automatische Dreiecksvermaschung von beliebig angeordneten Punkthaufen oder aus 3D-Polylinien
    • Berücksichtigung von Bruchkanten und Innenrändern (Aussparungsflächen)
    • Interaktive Bearbeitung des DGM ohne erneuten Aufruf des Vermaschungsalgorithmus möglich, da das DGM als 3D-Fläche in AutoCAD vorliegt
    • Erzeugung von schattierten Darstellungen auf dem Bildschirm durch die Render-Funktion von AutoCAD
    • Getrennte Darstellung und Bearbeitung von verschiedenen Epochen bzw. Horizonten innerhalb einer Zeichnung
    • Beliebige projektive Ansichten (auch Zentral-Perspektiven) mittels AutoCAD
    • Dreiecksmaschen nach Höhe oder Neigung einfärben
    • Bestimmung von beliebigen Durchstoßpunkten durch das Gelände
    • Massenermittlung mittels Prismenmethode mit einem Bezugshorizont über beliebig wählbaren Maschen innerhalb eines Umrings, der nicht notwendigerweise aus Dreiecksseiten zusammengesetzt sein muss
    • Bildung von Differenzen verschiedener Geländemodelle:
      • Ermittlung von Massen u. Dicken von Erdschichten
      • Berechnung und Anzeige von Auf- und Abtrag, z.B. bei Kiesgruben und Mülldeponien in verschiedenen Farben
    • Automatisches Generieren von Höhenschichtlinien, die gruppenweise in Ebenen abgelegt werden
    • Erzeugung von beliebigen anderen Isolinien z.B. Isobaren oder Isothermen
    • Generierung von beliebigen Längs- und Querprofilen z.B. entlang einer Achse
    • Festlegung des Aussehens der Profile (Profilköpfe / Art der Beschriftung, Zahl der Horizonte, Lage der Bezugslinie usw.) durch den Benutzer in einer Prototypzeichnung
    • Definition beliebig vieler Profilprototypen
    • Die erzeugten Profile liegen als Zeichnung innerhalb von AutoCAD vor und können daher individuell nachbearbeitet werden

    Schnittstellen

    • Ableitung der Profile aus ASCII-Dateien, daher Übernahme von Profildaten aus anderen Systemen leicht realisierbar

    GeoCAD-Classic-DG4

    Module

    – GeoCAD-Classic-DG1
    Modul zur Dreiecksvermaschung von Punkthaufen

    – GeoCAD-Classic-DG2
    Modul zur Höhenlinieninterpolation und -beschriftung

    – GeoCAD-Classic-DG3
    Modul zur Massenberechnung aus Differenzen-DGM’s

    – GeoCAD-Classic-DG4
    Profilgenerierung aus Geländeschnitten

    Leistungsmerkmale

    • Automatische Dreiecksvermaschung von beliebig angeordneten Punkthaufen oder aus 3D-Polylinien
    • Berücksichtigung von Bruchkanten und Innenrändern (Aussparungsflächen)
    • Interaktive Bearbeitung des DGM ohne erneuten Aufruf des Vermaschungsalgorithmus möglich, da das DGM als 3D-Fläche in AutoCAD vorliegt
    • Erzeugung von schattierten Darstellungen auf dem Bildschirm durch die Render-Funktion von AutoCAD
    • Getrennte Darstellung und Bearbeitung von verschiedenen Epochen bzw. Horizonten innerhalb einer Zeichnung
    • Beliebige projektive Ansichten (auch Zentral-Perspektiven) mittels AutoCAD
    • Dreiecksmaschen nach Höhe oder Neigung einfärben
    • Bestimmung von beliebigen Durchstoßpunkten durch das Gelände
    • Massenermittlung mittels Prismenmethode mit einem Bezugshorizont über beliebig wählbaren Maschen innerhalb eines Umrings, der nicht notwendigerweise aus Dreiecksseiten zusammengesetzt sein muss
    • Bildung von Differenzen verschiedener Geländemodelle:
      • Ermittlung von Massen u. Dicken von Erdschichten
      • Berechnung und Anzeige von Auf- und Abtrag, z.B. bei Kiesgruben und Mülldeponien in verschiedenen Farben
    • Automatisches Generieren von Höhenschichtlinien, die gruppenweise in Ebenen abgelegt werden
    • Erzeugung von beliebigen anderen Isolinien z.B. Isobaren oder Isothermen
    • Generierung von beliebigen Längs- und Querprofilen z.B. entlang einer Achse
    • Festlegung des Aussehens der Profile (Profilköpfe / Art der Beschriftung, Zahl der Horizonte, Lage der Bezugslinie usw.) durch den Benutzer in einer Prototypzeichnung
    • Definition beliebig vieler Profilprototypen
    • Die erzeugten Profile liegen als Zeichnung innerhalb von AutoCAD vor und können daher individuell nachbearbeitet werden

    Schnittstellen

    • Ableitung der Profile aus ASCII-Dateien, daher Übernahme von Profildaten aus anderen Systemen leicht realisierbar

    GeoCAD-Classic-R

    Allgemeines

    • Steuerung, Auswertung und Überprüfung von Messprozessen mit direkter Darstellung in der CAD
    • Nutzung als Außendienstprogramm und graphisches Feldbuch
    • Erstellen von Bestands- und Lageplänen
    • Ausdruck von Berechnungsprotokollen über Reports oder Export dieser Reports in verschiedene Formate (z.B. Excel, Word usw.)

    Auswertungen

    • Polar- und Orthogonalaufnahmen
    • Nivellements
    • Satzmessungen
    • Polygonzüge
    • Transformationen (Helmert, Affin, Bilinear, Ähnlichkeits-, Förster), Eingabe bzw. Import von Transformationsparametern
    • Koordinatenumformungen (zwischen GK-, geographischen, kartesischen, UTM- und Soldner-Koordinatensystemen)
    • Lage- und Höhennetzausgleichungen
    • Flächenberechnungen, auch massenweise über CAD mit Bildung neuer Objekte und Aufstellen des Flächenberechnungsheftes
    • Schnittberechnungen
    • Spannmaß- und Streckenkontrollen

    Steuerung von Tachymetern und GPS-Geräten (Graphisches Feldbuch)

    Die Messsteuerung von GeoCAD-OP bietet die Möglichkeit, ferngesteuert Messungen von Tachymetern oder GPS-Geräten auszulösen. Die gemessenen Werte werden anschließend sofort in einen Polaraufnahme-Dialog übertragen und optional in einer CAD-Zeichnung dargestellt. Da GeoCAD-OP außer auf PC’s auch auf Laptops und Pen-Computern (bzw. Touchscreen-Rechnern) lauffähig ist, können Sie GeoCAD-OP natürlich auch als graphisches Feldbuch im Außendienst nutzen.

    Sobald die Daten zu GeoCAD-OP übertragen worden sind, können Sie sofort die Auswertungsmöglichkeiten (Polaraufnahme, Transformation, Streckenkontrolle, usw.) des Rechenprogramms nutzen. Der Vorteil von GeoCAD-OP gegenüber anderen graphischen Feldbüchern ist die direkte Anbindung zur Datenbank und sofortige Nutzung aller weiteren OP-Komponenten (3D-Viewer, Pixelbildverwaltung, etc.).

    • Voraussetzungen
      • Betriebssystem: Windows NT/95/98/ME/2000/XP
      • Geräte: Wild/Leica, Zeiss, Geodimeter, Topcon, Trimble, Ashtec
      • Rechner: PC, Laptop, Pen-Computer (Touchscreen)
      • serielle Schnittstelle
      • Datenfunk (für den „Ein-Mann-Messtrupp“)
    • Funktionalitäten
      • Dialog zur Angabe von Geräteeigenschaften und zur Anpassung der Schnittstellenparameter
      • Auslesen von verfügbaren Prismentypen aus dem Tachymeter
      • Prismensuche mit optionaler Angabe eines Suchfensters
      • Prismenverfolgung mit Statusanzeige (gefunden ja/nein, bzw. Suche aktiv)
      • Direkte Übertragung der Koordinaten in einen Polaraufnahmen-Dialog nach Auslösen der Messung
      • Angabe von Namensdefinitionen
      • => Automatische auf- oder absteigende Nummerierung der eingehenden Punkte
      • => Auffüllen von Punktnamen mit konstanten Teilangaben (z.B. Leit-, Folgepunkt)
      • Anzeige der gemessenen Punkte in einer geöffneten CAD und automatische Aktualisierung bei weiteren Messungen
      • Automatische Linienverbindung der gemessenen Punkte (optional)
      • Speicherung der Messdaten in der Datenbank von GeoCAD-Op
      • Angabe einer Bedeutung des zu messenden Punktes (z.B. Geländepunkt, Grenzpunkt)
      • Zusätzliche Eintragungen für Zustand, Status, Material, Genauigkeit, Gültigkeit, Entstehung möglich
      • Interaktive Bewegung der Zielachse in horizontaler und vertikaler Richtung durch Pfeiltasten, bzw. Winkeleingabe oder Ausrichtung zu einem vorgegebenen Punkt
      • Aufnahme von Querprofilen:
        • automatische Übernahme und logische Einordnung der gemessenen Werte in die Profilverwaltung von GeoCAD-OP
        • Realtime-Anzeige der gemessenen Profilpunkte in einem Quickwatch-Fenster
        • Prüfroutinen zur Kontrolle der gemessenen Daten
      • Punktabsteckung
        • nach Koordinaten
        • nach vorgegebenem Richtungswinkel und Strecke
        • relativ zu einem bekannten Punkt
        • relativ zu einer Bezugslinie

    Auswertung von Senkungsmessungen

    • Verwaltung von mehrfach zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemessen Punkten
      • Rrennung der Daten nach Lage-, Höhen- und Längenmessungen
      • Anzeige der jeweiligen Differenzen zur Urmessung und zur letzten Messung
      • Weitere Angaben zu Messdatum, Zuverlässigkeit, Bestimmungsart, Material, usw.
    • Berechnung und Visualisierung von
      • Zeitdiagrammen für Höhen- und Längenmessungen
      • Kippensetzungsprognosen mit logarithmischer Zeitdarstellung
      • Lagevektoren
      • Höhenvektoren zur Anzeige von Hebungen und Senkungen
    • Definierbarer Bezug für Diagrammberechnungen
      • Abwicklung auf einen Elementenzug
      • Koordinatenrechts-, bzw. -hochwert
      • Anfangs- und Endpunkt
      • ausgleichende Gerade