GEOCAD_Classic

GeoCAD-Classic

Das Programm GeoCAD ist ein interaktives Zeichenprogramm, mit dessen
Hilfe, aufbauend auf das CAD-System AutoCAD, vermessungstechnische
Zeichenarbeiten effizient erledigt werden können. Neben der Schnelligkeit,
die computerunterstütztes Zeichnen bietet, ist vor allen Dingen das hohe
Maß an Flexibilität und Qualität -relativ zu manuell erstellten Zeichnungen
– ein Vorteil.

Die Planart kann zwischen Karte und Riß umgestellt werden, Textgrößen und Signaturen relativ zum Zeichnungsinhalt angepasst und Punktnummern- sowie Höhenbeschriftungen automatisch freigestellt werden. Es gibt Funktionen zur Lotkonstruktion und Klotoiden sowie zur Flächenberechnung mit automatischer Erkennung eines Flurstücks, Seitenkontrolle und Berechnungsprotokoll. Automatisch werden Profile nach Lage und Höhe generiert. Rahmen mit oder ohne Koordinatenbeschriftung können in beliebigen Drehwinkeln erstellt und individuelle Drehwinkel für Texte und Attribute gespeichert werden. Firmenköpfe, Koordinatengitter und -linien werden beim Generieren des Rahmens automatisch gefüllt.

GeoCAD-G Grundversion:

Das Programm ermöglicht das Ein- und Auslesen von Koordinaten aus GeoCAD-R, geodätischen Rechenprogrammen oder frei formatierbaren ASCII-Dateien. Es bietet eine automatische Punktdarstellung mit oder ohne Punktnummern, Höhen, Signaturen und Linienverbindungen sowie die Möglichkeit, Signaturen während des Linienzeichnens einzufügen oder freizustellen. Während des Zeichnens können Zeichnungselemente zu Auswahlsätzen gesammelt, Zoom- und Pan-Funktionen genutzt sowie Ebenen-, Linientyp- und Signaturwechsel durchgeführt werden. Mauersignaturen, Zäune, Hecken, Wälle und andere linienbegleitende Signaturen können automatisch gezeichnet werden. Flächen können innerhalb geschlossener Polylinien mit Solids gefärbt und Böschungssignaturen, auch an Bögen und ausgerundeten Polylinien, automatisch gezeichnet werden. Schraffuren lassen sich mit oder ohne Freistellung einfügen. Spannmaße können berechnet und eingetragen, und vorhandene Linien bei der Orthogonalbemaßung erkannt werden. Es gibt verschiedene Polarbemaßungssysteme, Maßstabsumstellungen mit konstanter Schrift- und Signaturgröße und die Möglichkeit, für ausgewählte Elemente unterschiedliche Maßstabsverhältnisse zu wählen. Punktnummern werden automatisch vergeben, und eine Legende mit den verwendeten Symbolen und Linientypen wird erstellt.

Besonderheiten:

GeoCAD ist eine Zusatzapplikation zu AutoCAD. Daher kommen alle Eigenschaften von AutoCAD auch GeoCAD zugute:

Beliebig viele Punkte, die Anzahl ist nur beschränkt durch die verfügbare Festplattenkapazität

Unbeschränkte Anzahl von Ebenen, Linientypen, Schraffurmuster, Schriftarten,-höhen,- neigungen und -winkel etc. (auch selbst definierbar)

Beliebiger Zeichnungsmaßstab bei Echt-Koordinatenwerten (keine Kürzungen usw. notwendig)

Blattschnittlose Speicherung der Zeichnungen bzw. Karten

Vollwertige Z-Koordinaten für Punkte, Linien, Bögen, Flächen

Schnittstellen

DXF

ASCII

Koordinatenübernahme verschiedener externer Berechnungsprogramme

Beschriebene, einfach zu bedienende, allgemeine Punkteinleseschnittstelle

EDBS einlesen

GeoCAD-DK Digitale Karte:

Besonderheiten:

Verwaltung von Objekten unabhängig von Layern

Aufbau einer Objektdatenbank:

z.B. Erzeugung von Flurstücken mit allen Grenzen, den zugehörigen Grenzsteinen und dem Flurstücksblock

Auswahl eines gesamten Objektes durch Anklicken eines Elementes:

z.B. Berechnung der Fläche eines Flurstückes und Schraffur eines Hauses entspr. seiner Nutzung

Automatische Objektbildung durch leistungsfähigen Algorithmus zur Flächenverschneidung:

Generierung neuer Flächen (Bsp.: Straßen durch bestehende Flurstücke)

Ablage der anfallenden Flächen direkt als GeoCAD Objekte

Mitführung eines Flächenprotokolls

Das Ziel besteht in der Digitalisierung vorhandener Pläne und der Nachtransformation bestehender Zeichnungen. Dabei werden die Parameter für verschiedene Transformationsarten bestimmt, darunter die Helmerttransformation, die Helmerttransformation mit 5 Parametern, die Affine Transformation, die Bilineare Transformation und die Förster Transformation. Die sofortige Transformation während der Digitalisierung wird berücksichtigt, ebenso wie die Restklaffenverteilung nach Abstandsgewichtung. Es besteht die Möglichkeit, wahlweise in vorhandene Objekte einzurechnen, unter Berücksichtigung eines frei wählbaren Fangradius. Ein Rechtwinkelzwang mit Abgleich bei geschlossener Kontur, wie beispielsweise bei Gebäuden, wird angewendet. Es erfolgt eine Mittelbildung bei Mehrfachdigitalisierung mit Nachführung anhängender Linienelemente, auch mittels eines großen Auswahlsatzes. Zudem wird ein automatisches Einrechnen von ausgleichenden Geraden mit anschließendem Nachführen anhängender Linienelemente durchgeführt. Die Digitalisierung kann mit oder ohne Punktnummernvergabe und Datenbankkopplung erfolgen. Schließlich wird eine Nachtransformation zur Einpassung auf berechnete Punkte mithilfe der genannten Transformationsarten vorgenommen.

GeoCAD-STR1Trassierung:

Die Leistungsmerkmale umfassen die Berechnung und Zeichnung beliebiger Kombinationen von Geraden, Bögen und Klotoiden. Hierzu gehört die Digitalisierung einer Freihandlinie mit anschließender automatischer Berechnung optimaler Elementenfolgen aus Geraden, Bögen und Klotoiden. Tangentiale Bögen werden an Geraden und Bögen eingerechnet, wobei die Anpassung der Anschlusselemente wahlweise erfolgt. Es besteht die Option, zwei feste Radien oder Radienverhältnisse zu nutzen. Die Stationierung von Elementenfolgen wird vorgenommen, wobei die alte Stationierung gelöscht und die Elemente selbständig zusammengestellt werden. Die Darstellung erfolgt gemäß RE85.

Punkte werden auf eine Achse transformiert und tangentiale Bögen, S-Bögen, Eilinien, Klotoiden sowie Korbbögen eingerechnet. Die Achskleinpunktberechnung wird durchgeführt. Klotoiden liegen als Zeichnungselement vor, wodurch eine Weiterverarbeitung mit AutoCAD-Befehlen und Schnittbildung ohne Zusatzprogramm möglich ist. Stationierungen werden mit dem Aufbau einer Stationsdatenbank vorgenommen, wobei die Stationsbeschriftung nachträglich änderbar ist. Änderungen der Breite können in die Stationsdatenbank eingefügt werden.

Regelquerschnitte werden durch einfache zeichnerische Darstellung erstellt und deren Sachbedeutung definiert. Diese Regelquerschnitte werden mit der Stationsdatenbank verknüpft. Das Deckenhöhenbuch wird durch Verknüpfung mit der Stationsdatenbank angelegt, wobei die Breitenberechnung der einzelnen Regelquerschnittselemente pro Station erfolgt. Die Querneigungen werden festgelegt und in das Deckenhöhenbuch eingetragen. Das Krümmungsband wird gemäß den in der Datenbank eingetragenen Trassierungselementen generiert, ebenso das Querneigungsband gemäß den eingetragenen Querneigungen für beide Fahrbahnränder. Neigungskeile werden generiert.

Die Konstruktion von Kreisverkehren mit beliebig vielen Zufahrten wird ermöglicht. Einmündungen werden automatisch konstruiert, inklusive kleinem und großem Tropfen, Dreiecksinseln, Linksabbiegerspuren und Verziehungen. Schließlich wird das parallele Versetzen von Linienzügen, wie beispielsweise Achsen zur Konstruktion der Fahrbahnränder, durchgeführt.

Besonderheiten:

Festlegung von Längs- und Querschnitten durch Verschneiden mit dem Digitalen Geländemodell

Übernahme der Höhen aus dem Längsschnitt

Einfügen der Regelquerschnitte in die bereits gezeichneten Geländequerschnitte

Übernahme der Höhen aus den Querprofilen in das Deckenhöhenbuch

Gradientenkonstruktion im gezeichneten Längsprofil mit Kuppen- und Wannenausrundung und Darstellung im Lageplan

Ergänzung des Längsschnittes mit den Entwurfshöhen

Übernahme der Gradientenhöhen aus dem Längsschnitt in das Deckenhöhenbuch

Schieben der Regelquerschnitte auf die Gradientenhöhen

Verschneiden der Regelquerschnitte mit dem Geländehorizont in den Querprofilen

GeoCAD-STR2:

Die Leistungsmerkmale umfassen die Erstellung und Verarbeitung verschiedener Dateien zur Unterstützung der Massenberechnung und Fehleranalyse. Zunächst werden die Werte des Krümmungsbandes ermittelt, indem eine Datei mit der Datenart 50 auf Grundlage der mit GeoCAD erzeugten Stationsdatenbank erstellt wird. Kontrollwerte und Konstanten werden in einer Datei mit der Datenart 51 festgehalten, die zur Massenberechnung und Fehleranalyse dient. Positionsangaben werden in einer Datei mit der Datenart 53 gespeichert, wobei die Positionsnummern mit beschreibendem Text verknüpft werden.

Die Koordinaten der Profilpunkte aus GeoCAD-Profilen werden ermittelt, um die Querschnittsflächen zu bilden und die Teilflächen den Positionen der Massenberechnung zuzuordnen, was in einer Datei mit der Datenart 54 dokumentiert wird. Schließlich wird auf Grundlage der zuvor erstellten Dateien eine umfassende Massenberechnung durchgeführt.

GeoCAD-DG1 bis DG4 Digitales Geländemodell:

Die Leistungsmerkmale umfassen eine Vielzahl fortschrittlicher Funktionen zur Bearbeitung und Analyse von Geländemodellen in AutoCAD. Eine automatische Dreiecksvermaschung kann für beliebig angeordnete Punkthaufen oder aus 3D-Polylinien durchgeführt werden, wobei Bruchkanten und Innenränder (Aussparungsflächen) berücksichtigt werden. Das digitale Geländemodell (DGM) kann interaktiv bearbeitet werden, ohne dass der Vermaschungsalgorithmus erneut aufgerufen werden muss, da das DGM als 3D-Fläche in AutoCAD vorliegt. Schattierte Darstellungen können mittels der Render-Funktion von AutoCAD auf dem Bildschirm erzeugt werden.

Verschiedene Epochen oder Horizonte können innerhalb einer Zeichnung getrennt dargestellt und bearbeitet werden. AutoCAD ermöglicht beliebige projektive Ansichten, einschließlich Zentralperspektiven. Dreiecksmaschen können nach Höhe oder Neigung eingefärbt werden. Beliebige Durchstoßpunkte durch das Gelände können bestimmt werden. Die Massenermittlung erfolgt mittels der Prismenmethode, mit einem Bezugshorizont, über beliebig auswählbare Maschen innerhalb eines Umrings, der nicht notwendigerweise aus Dreiecksseiten zusammengesetzt sein muss.

Differenzen verschiedener Geländemodelle können gebildet werden, wobei Massen und Dicken von Erdschichten ermittelt und der Auf- und Abtrag, beispielsweise bei Kiesgruben und Mülldeponien, in verschiedenen Farben berechnet und angezeigt werden. Höhenschichtlinien werden automatisch generiert und gruppenweise in Ebenen abgelegt. Auch beliebige andere Isolinien, wie Isobaren oder Isothermen, können erzeugt werden. Längs- und Querprofile können entlang einer Achse generiert werden.

Das Aussehen der Profile, einschließlich Profilköpfe, Art der Beschriftung, Zahl der Horizonte und Lage der Bezugslinie, kann vom Benutzer in einer Prototypzeichnung festgelegt werden. Es können beliebig viele Profilprototypen definiert werden. Die erzeugten Profile liegen als Zeichnung innerhalb von AutoCAD vor und können daher individuell nachbearbeitet werden.

GeoCAD-R Geodätisches Rechenprogramm V 4.0:

Das System bietet eine Vielzahl von Funktionen zur effizienten Verwaltung und Bearbeitung von Projekten. Es ist netzwerkfähig und ermöglicht die Steuerung des Zugriffs auf die einzelnen Projekte über eine gemeinsame Auftragsdatei. Die integrierte Auftragsverwaltung erleichtert die Organisation und Nachverfolgung von Aufträgen.

Die Verwendung der 14-stelligen Punktnummer ist flexibel gestaltet: Sie kann frei nummeriert werden oder nach Systemen wie Leit- und Folgepunkt, Numerierung im KM-Quadrat oder der Thüringischen Methode erfolgen. Innerhalb eines Auftrages können verschiedene Numerierungsbezirke definiert werden. Es sind mehrere getrennte Koordinatensysteme pro Punktnummer möglich, wodurch verschiedene Koordinaten unabhängig voneinander verwaltet werden können.

Die Druckausgabe kann wahlweise in Dateien umgeleitet werden. Das System ist weitgehend an landesspezifische Besonderheiten angepasst, wie Lagestaten, Punktarten, Vermarkungscodierung und Fehlerformeln. Eine ständige Bestimmung der Punkthöhen gewährleistet eine durchgehende Reduktion auf die Rechenflächen.

Das System zeigt sich robust gegenüber Systemabstürzen und bietet umfangreiche ONLINE-Hilfen für eine einfache Handhabung. Eine komfortable Umnumerierungsroutine erleichtert die Neunummerierung von Punkten bei Bedarf.

Ansatzkonzept:

Das Ansatzkonzept ermöglicht eine effiziente und flexible Berechnungsführung mit integrierten Funktionen zur Verwaltung der Messungselemente. Während der Berechnung wird automatisch eine Datei der Messungselemente erstellt und verwaltet, ohne dass der Benutzer besondere Maßnahmen ergreifen muss.

Die Ansätze werden in einer eigenen Beschreibungstabelle geführt, die sowohl im Dialog als auch bei der Abarbeitung des Stapels zur Organisation des Berechnungsablaufs dient. Die Reihenfolge der Ansätze ist beliebig änderbar, und einzelne Ansätze können gelöscht oder vorübergehend ausgeblendet werden.

Ergänzungen, Korrekturen oder die Löschung von Berechnungen können ohne separaten Texteditor durch Nutzung von Masken und Programmmodule, ähnlich wie bei der Ersteingabe, durchgeführt werden. Dies gewährleistet eine effiziente und benutzerfreundliche Verwaltung der Berechnungsprozesse.

Koordinaten-Ein. und Ausgabe:

Die Koordinaten-Eingabe in das System bietet mehrere flexible Optionen: Benutzer können Koordinaten wahlweise als Festpunkte oder durch Neupunkteingabe eingeben, direkt über die Tastatur. Zusätzlich ermöglicht das System das Einlesen einer allgemeinen, spaltenorientierten Koordinatendatei im ASCII-Zeichensatz. Dabei können Zusatzinformationen wie Vermarkung oder Lagestatus gelesen werden, und die Anordnung der Spalten ist beliebig einstellbar.

Das System unterstützt auch das Lesen verschiedener Spezialformate wie EDBS, Geodimeter und .DXF für die Koordinateneingabe. Für die Koordinaten-Ausgabe stehen verschiedene Filteroptionen zur Verfügung, wie die Auswahl nach Koordinatengrenzen, Numerierungsbezirk oder Punktart. Die Ausgabe kann auf verschiedene Arten erfolgen, einschließlich Drucker, ASCII-Datei, Punktplot direkt auf HP-GL-Plotter und als Austauschdatei für GeoCAD-Zeichenteil. Bereits ausgetauschte Punkte können markiert werden, und verschiedene Spezialdatenformate wie EDBS, Geodimeter und .DXF werden unterstützt.

Ingeniervermessung:

Die Ingenieurvermessung bietet eine umfassende Palette leistungsstarker Funktionen für präzise Vermessungsarbeiten. Polygonzüge werden stets auch räumlich erfasst, unterstützt durch eine integrierte Fehlersuche mittels automatischer Rückrechnung. Vorwärtsschnitte können ebenfalls in räumlicher Dimension durchgeführt werden, was eine genaue Erfassung und Verarbeitung der Vermessungsdaten gewährleistet.

Für die freie Stationierung gemäß den Niedersächsischen Vorschriften stehen verschiedene Transformationsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese umfassen 3, 4 oder 6 Parameter sowie Methoden der kleinsten Quadrate oder Optimierung. Die Ergebnisse können anschließend auf einem HP-GL-Plotter dargestellt werden, einschließlich der Restklaffen.

Die Satzmessung fungiert als Eingangsroutine zur Verarbeitung polarer Messwerte und gewährleistet eine effiziente Datenverarbeitung. Das Nivellement wird sowohl in einfachen als auch in Feinnivellement-Verfahren unterstützt, um präzise Höhenmessungen durchführen zu können.

Ein Linienverzeichnis ermöglicht die Zusammenstellung von Nivellementsstrecken zu Nivellementslinien, was eine übersichtliche Darstellung und Weiterverarbeitung der Höhendaten erleichtert. Diese umfassenden Funktionen machen die Ingenieurvermessung zu einem unverzichtbaren Werkzeug für anspruchsvolle Vermessungsaufgaben.

Systemtabellen:

Die Systemtabellen bieten dem Benutzer eine flexible Anpassung und Erweiterungsmöglichkeit für verschiedene Verwaltungsstrukturen in Bundesländern wie NRW, Rhld.-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland, Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg. Sie enthalten detaillierte Informationen wie den Erdradius und die mittlere Geländehöhe der jeweiligen Gemarkung.

In den Tabellen sind Spalten für verschiedene Aspekte der Vermessung hinterlegt, darunter Spaltenüberschriften, Mitarbeiterinformationen, Auftragsarten, Punktarten, Vermarkungen und Meßinstrumente mit ihren jeweiligen Eichwerten. Die Beschreibung der Lagestaten umfasst Angaben wie den Maßstab, die Art der Numerierung (Soldner oder Gauß-Krüger) sowie die Charakteristika der verschiedenen Koordinatensysteme.

Zusätzlich gibt es spezifische Signaturtabellen für die Tachymeteraufnahme und Höhentabellen für die Numerierungsbezirke. Signaturumsetzungstabellen erleichtern den Import und die Anpassung fremder Koordinatendateien. Fehlerformeln für den Streckenvergleich und Grenzwerte für den Koordinatenvergleich sind ebenso enthalten.

Die Systemtabellen bieten somit eine umfassende Grundlage für die Verwaltung und Nutzung von Daten innerhalb der Vermessungsprozesse, die sowohl flexibel angepasst als auch detailliert dokumentiert werden können.

Mengengerüst pro Projekt:

Zahl der Punkte: ca. 1.000.000.000

Zahl der Meßwertzeilen: ca. 1.000.000.000

Zahl der Ansätze: 999999

Zahl der Koordinatensysteme: ca. 45.000

GeoCAD-SICAD SICAD-Schnittstelle

Die Leistungsmerkmale von GeoCAD und SICAD ermöglichen eine nahtlose Integration und Konvertierung zwischen den beiden Softwareumgebungen für geodätische und kartografische Anwendungen:

GeoCAD unterstützt das Einlesen von Dateien im SICAD.GDB Format (normalerweise mit der Dateiendung .SQD) über den Befehl SICAD-EIN. Dies ermöglicht es Anwendern, bestehende SICAD-Daten direkt in GeoCAD zu verwenden und weiter zu bearbeiten.

Umgekehrt bietet GeoCAD auch die Möglichkeit, Zeichnungen in das SICAD-Format zu exportieren mit dem Befehl SICAD-AUS. Dadurch können Anwender ihre GeoCAD-Projekte in das SICAD-Format überführen und mit SICAD-kompatiblen Systemen weiterverarbeiten.

Vor der Konvertierung müssen spezifische Konfigurationsdateien im ASCII-Format erstellt werden, die verschiedene Parameter wie Objekte, Flächen, Ebenen, Linientypen, Linienstärken, Teststile, Splines, Symbole, PG’s und Etypen definieren. Diese Konfigurationsdateien sind mit jedem beliebigen Texteditor bearbeitbar, was eine flexible Anpassung ermöglicht.

Die Verwaltung verschiedener Konfigurationssätze ist ebenfalls unterstützt, da das SICAD-Format je nach Anwender und Einsatzgebiet variieren kann (z.B. regional unterschiedliche Standards wie Grubis in Bayern). Dies gewährleistet eine optimale Anpassung an spezifische Anforderungen und erleichtert den reibungslosen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen geografischen Informationssystemen.

Insgesamt bieten GeoCAD und SICAD durch ihre Konvertierungs- und Integrationsfähigkeiten eine leistungsfähige Lösung für professionelle geodätische Aufgabenstellungen, die sowohl Flexibilität als auch Effizienz in der Datenverarbeitung gewährleistet.

GeoCAD-EDBS EDBS-Schnittstelle:

Die Leistungsmerkmale von GeoCAD und SICAD ermöglichen eine nahtlose Integration und Konvertierung zwischen den beiden Softwareumgebungen für geodätische und kartografische Anwendungen:

GeoCAD unterstützt das Einlesen von Dateien im SICAD.GDB Format (normalerweise mit der Dateiendung .SQD) über den Befehl SICAD-EIN. Dies ermöglicht es Anwendern, bestehende SICAD-Daten direkt in GeoCAD zu verwenden und weiter zu bearbeiten.

Umgekehrt bietet GeoCAD auch die Möglichkeit, Zeichnungen in das SICAD-Format zu exportieren mit dem Befehl SICAD-AUS. Dadurch können Anwender ihre GeoCAD-Projekte in das SICAD-Format überführen und mit SICAD-kompatiblen Systemen weiterverarbeiten.

Vor der Konvertierung müssen spezifische Konfigurationsdateien im ASCII-Format erstellt werden, die verschiedene Parameter wie Objekte, Flächen, Ebenen, Linientypen, Linienstärken, Teststile, Splines, Symbole, PG’s und Etypen definieren. Diese Konfigurationsdateien sind mit jedem beliebigen Texteditor bearbeitbar, was eine flexible Anpassung ermöglicht.

Die Verwaltung verschiedener Konfigurationssätze ist ebenfalls unterstützt, da das SICAD-Format je nach Anwender und Einsatzgebiet variieren kann (z.B. regional unterschiedliche Standards wie Grubis in Bayern). Dies gewährleistet eine optimale Anpassung an spezifische Anforderungen und erleichtert den reibungslosen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen geografischen Informationssystemen.

Insgesamt bieten GeoCAD und SICAD durch ihre Konvertierungs- und Integrationsfähigkeiten eine leistungsfähige Lösung für professionelle geodätische Aufgabenstellungen, die sowohl Flexibilität als auch Effizienz in der Datenverarbeitung gewährleistet.

RBU V2.1 Rechnergestützte Baulandumlegung:

Das Produkt RBU, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und der Firma Benndorf, ist eine leistungsstarke Datenbankanwendung für die Verwaltung, Berechnung und Ausgabe von Daten im Rahmen von Baulandumlegungsverfahren. Es läuft unter MS-WINDOWS und integriert sich nahtlos in die gängigen Büroumgebungen. Durch benutzereigene Formulare, Listen und Serienbriefe, die einfach definiert werden können, bietet RBU eine flexible Arbeitsumgebung.

RBU Version 2.1 ermöglicht nun auch die Erstellung von Serienbriefen, was die effiziente Kommunikation im Umlegungsprozess weiter verbessert. Die Nutzung von ACCESS als Standarddatenbank gewährleistet einen stabilen Multi-User-Betrieb und ermöglicht optional den Zugriff auf zentrale Datenbanken wie INFORMIX oder ORACLE.

Eine wichtige Funktion von RBU ist die ALB-Schnittstelle, die die Integration von ALB-Daten unterstützt. Das Programm verwaltet alle erforderlichen Daten des Umlegungsverfahrens, von der Anlage der Ordnungsnummern bis zur Eingabe der Rechtsverhältnisse. Die automatische Ermittlung umlegungsrelevanter Teilflächen, insbesondere beim Anschluss an ein GIS, ermöglicht eine effiziente Berechnung von Einlagewerten und Sollansprüchen im Dialogmodus.

RBU bietet umfassende Unterstützung durch Formulare, Tabellen und Serienbriefe für jeden Verfahrensschritt. Adressen und andere relevante Informationen werden direkt aus der RBU-Datenbank entnommen, was eine aktuelle und präzise Arbeitsweise gewährleistet. GeoCAD RBU stellt die direkte graphische Anbindung an dieses leistungsstarke Datenbankprogramm dar, das speziell für die Anforderungen der Baulandumlegung entwickelt wurde.

Übersicht über den Funktionsumfang:

Die Software ermöglicht die Bearbeitung beliebiger Varianten im Rahmen von Baulandumlegungsverfahren. Dabei können Benutzer die Zuordnungen von Layern für unterschiedliche Umlegungsbereiche definieren. Es besteht die Möglichkeit, umlegungsrelevante Geometrien festzulegen und den Altbestand aus der digitalen Katasterkarte sowie die vorhandene Bauleitplanung zu übernehmen.

Eine der Schlüsselfunktionen ist die graphische Definition der Umlegungsbereiche, einschließlich der Grenzen, Flurstücke, Verkehrsflächen, Gebäude, Einwurfs- und Zuteilungszonen sowie der Umlegungskarte. Die Software ermöglicht das Erzeugen von Legenden für Wertzonenkarten, den Bebauungsplan und die Umlegungskarte.

Für die Sollanspruchsermittlung können geometrische Verschneidungen durchgeführt werden, einschließlich der Verschneidung des alten Bestands mit den Einwurfszonen sowie mit den Einwurfs- und Zuteilungszonen. Die Daten werden interaktiv mit der RBU Datenbank ausgetauscht, was eine präzise Planung und Durchführung der Zuteilung unterstützt.

Die Software bietet auch interaktive Unterstützung bei der Zuteilungsplanung. Benutzer können beliebige Flurstücksteile von einer Gesamtfläche abtrennen, indem sie Linienzüge zeichnen und die Seite angeben, auf der die Abtrennung erfolgen soll.

Des Weiteren ermöglicht die Software die Ausgabe der erstellten Karten zum Verfahren sowie die Kommunikation mit dem Datenbankteil für umfassende Auskünfte. Integriert ist zudem die komplette Baunutzungsverordnung zur Erstellung von Bebauungsplänen, was eine ganzheitliche Unterstützung im Umlegungsprozess bietet.

GeoCAD-PLZVO Planzeichenverordnung mit Flächenbilanz:

Das Modul bietet eine vollständige Unterstützung der Planzeichenverordnung (PlanzV 90), einschließlich der schwarz/weiß und Farbdarstellung sowie farbiger Randdarstellungen. Es ermöglicht das Ableiten einer Legende basierend auf den verwendeten Planzeichen und unterstützt ein unkompliziertes und schnelles Erstellen einer Flächenbilanz.

Benutzer können neue Planzeichen erstellen oder bestehende nach ihren Anforderungen verändern. Die Software bietet eine automatische Maßstabsanpassung für eine optimale Darstellung und verfügt über leicht bedienbare Funktionen, die eine effiziente Nutzung gewährleisten.

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